E-Mail-Marketing für mobile Endgeräte

Unternehmen vertrauen in ihrem Marketingkonzept immer stärker auf eine gesunde Balance zwischen etablierten Marketingmethoden und Varianten, die sich durch neue Märkte ergeben. Besonders der Markt der mobilen Endgeräte gilt weiterhin als ein attraktiver Wachstumsmarkt, welcher aktuell bereits eine hohe Gewichtung erhält, zukünftig aber wohl noch merklich wachsen wird. Marketing mobil zielt auf die große Gruppe der Nutzer ab, welche ihr Tablet oder Smartphone nutzen um ins Internet zu gehen und damit für Werbemaßnahmen empfänglich zu werden. Gepaart mit einer etablierten Methode, wie eben dem E-Mail Marketing, kann sich eine effiziente und zugleich budgetorientierte Strategie entwickeln.

Inhalte auf mobile Endgeräte anpassen

Um die Effizienz von mobil Marketing zu steigern und das Medium E-Mail auf mobilen Geräten wirklich voll auszunutzen, muss die Mail selber auch auf diese Endgeräte abgestimmt werden. Dabei müssen Unternehmer und Marketer besonders auf die limitierte Geschwindigkeit von LTE, 3G und WiFi eingehen. Im Klartext heißt das: eine E-Mail darf nicht zu lang laden, weshalb große Bilder und natürlich Flash völlig vermieden werden sollten. Zugleich müssen alle weiterführenden Links entsprechend gestaltet sein, um diese auch bei den kleineren Displays einerseits problemlos zu erkennen und andererseits problemlos klicken zu können. Eine vorher bestimmte Erfolgskennzahl stellt sicher, dass die Ergebnisse der Kampagne im Nachhinein auch nachvollzogen werden können. Die Lesbarkeit sollte beim E-Mail Marketing ebenfalls im Vorfeld bedacht werden. Mobil Content sollte deshalb nicht unverändert vom Desktop-Content übernommen, sondern eben auf die unterschiedlichen Displays und Geschwindigkeiten angepasst werden.

Geheimnis Erfolgskennzahl – welche zählt mobil wirklich?

Eine ganz wichtige Erfolgskennzahl, die vor allem im mobil E-Mail Marketing eine Rolle spielt, ist die Klickrate. Diese ist direkt für den Umsatz und damit auch für den Erfolg der E-Mail verantwortlich, zugleich können über sie Rückschlüsse gezogen werden, ob die sogenannten „Tap-Targets“ (anklickbare Links) wirklich eindeutig gekennzeichnet wurden. Besonders wenn als Tap-Target ein Bild genutzt wird, wie beispielsweise ein „Weiter“-Button, ist die Größe und gute Lesbarkeit dieses Buttons wichtig. Zugleich sollte er so positioniert werden, dass er beim Scrollen auf den mobilen Endgeräten nicht in den Hintergrund rückt.

Die Unsubscribe Rate ist ebenfalls eine elementare Erfolgskennzahl. Mobil Marketing stützt sich erheblich auf Leser, die ihr mobiles Endgerät zwischendurch nutzen, beispielsweise im Zug, Auto oder einfach für fünf Minuten auf einer Parkbank. Gepaart mit der allgemein schlechteren Lesbarkeit und Geschwindigkeit im Vergleich zum Desktop, bringen mobil User daher auch nur wenig Geduld mit. Es ist also wichtig für Unternehmen, diese Geduld nicht zu überstrapazieren und damit das entgegenbrachte Vertrauen zu verlieren. Eine zu hohe Unsubscribe Rate als Erfolgskennzahl kann bedeuten, dass zu viele Newsletter verschickt werden, diese schlecht auf mobile Endgeräte optimiert sind oder einfach die Inhalte nicht überzeugen können. Dann müssen Marketers sich ein neues Konzept mit verändertem Schwerpunkt einfallen lassen oder einfach ihre Newsletter-Frequenz reduzieren.

Conversionrate und ROI (Return on Investment) sind auch beim E-Mail Marketing elementar, denn jede Kampagne muss sich schließlich auch von wirtschaftlicher Seite lohnen. Diese Faktoren können häufig erst kurz nach der Kampagne berechnet werden, um tatsächlich viele Convertierungen und angeschlossene Käufe zu ermitteln. Beide KPIs sind nicht weniger elementar als beim Desktop-Marketing und sollten daher stets ermittelt werden.

Die Erfolgskennzahl Leserate und Lesedauer ist im mobilen Bereich unumgänglich. Sehr niedrige Raten/Zeiten können Rückschlüsse auf die Qualität des Inhaltes lassen. Ist dieser nicht auf mobile Geräte optimiert, werden die Empfänger ihre Zeit nicht lang mit dem Newsletter „verschwenden“. Der Unterschied zeigt sich dann besonders deutlich zur Desktop-Alternative.