Welche SEO-Indikatoren gibt es in Google Analytics?

Google Analytics LogoMit Google Analytics lässt sich prüfen, wie viele Besucher die Seite erreichen, woher diese kommen und wie sich die User auf der Seite verhalten. Zusätzlich liefert Analytics wichtige SEO-Daten zur Usability der Seite. Spätestens seit dem Panda-Update spielen auch diese im Algorithmus von Google und Co. eine wichtige Rolle, indem die Qualität einer Seite beurteilt wird.

Worauf sollte in Google Analytics geachtet werden?

Neben den Standardwerten, wie zum Beispiel Besuchern, Unique Visitors und Seitenaufrufen, spielen zahlreiche andere Faktoren in die Usability-Bewertung einer Seite mit ein. Viele entscheidende Faktoren befinden sich hierbei direkt im Startpanel von Analytics.

Neue und wiederkehrende Besucher

Besucher Diagramm Google AnalyticsAuf den ersten Blick zeigt sich im Dashboard die Verteilung der neuen und wiederkehrenden Besucher in Form eines Kreisdiagramms. Üblicherweise wird, gerade bei statischen Seiten, die Anzahl der neuen Besucher immer höher sein. Insbesondere dann, wenn die Seite bereits über eine relativ hohe Sichtbarkeit in den Suchmaschinen verfügt.

Dennoch sollte der prozentuale Anteil der wiederkehrenden Besucher nicht zu gering ausfallen. Denn desto mehr Besucher auf die Seite zurückkehren, desto hochwertiger und interessanter wurde diese auch von den Besuchern empfunden.

Über 15 Prozent sollte der Anteil mindestens liegen! Das bedeutet, dass wenigstens 15 Prozent aller Besucher Stammleser der Seite oder des Blogs sind. Im E-Commerce würden diese als Stammkunden bezeichnet werden.

Besuchszeit und Seiten/Besucher

[adsense type=“wide skyscraper“ align=“right“]Ebenfalls im Dashboard finden sich Angaben zu den durchschnittlichen Seiten pro Besucher und die durchschnittliche Besuchsdauer. Beide Werte sind ein Qualitätsindikator, denn desto mehr Unterseiten ein Besucher ansieht, desto stärker fesselt ihn die Seite und desto interessanter empfindet er die Inhalte.

Diesen Aspekt spiegelt auch die durchschnittliche Besuchsdauer wider. Verbringen die User mehr Zeit auf der Seite, wissen sie diese auch mehr zu schätzen, lesen mehr Inhalte und interagieren häufiger mit den einzelnen Bereichen.

Die Absprungrate

Die Absprungrate wird in Prozent angegeben und bezeichnet die Gruppe der User, die nach dem Erreichen der Seite direkt wieder von dieser „abspringen“, sie also verlassen. Dieser Wert gibt folglich an, welche Besuchergruppe lediglich eine einzige Seite der gesamten Webseite betrachtet.

Handelt es sich nicht gerade um eine Webseite, die tatsächlich nur eine Seite hat, ist eine hohe Absprungquote ein Indikator für ein schlechtes Design, fehlerhafte Seiten oder einfach eine „schlechte“ Seite. Die Absprungrate wird, wie auch die anderen Werte, in der Evaluierung des Rankings mit erfasst, da Google so versucht, qualitativ schlechte Seiten, welche die User nicht „befriedigen“ können, schlechter gegenüber hochwertigen Seiten zu positionieren.

404-Seiten identifizieren

404 Fehler Google Analytics

Auch eine Fehlerbehebung (Debugging) kann man mit Google Analytics durchführen. Über Verhalten -> Website-Content -> Alle Seiten kann geprüft werden, welche Seiten bzw. Ziele einen 404-Fehler ausweisen – sprich die Seite nicht existiert – und von wo aus diese Seiten verlinkt sind. Hierfür wird einfach der Titel der 404-Seite ins Suchfeld eingegeben und als „Sekundäre Dimension“, „Akquisition -> Zielseite“ ausgewählt.

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