Wie SEO-Tools die Arbeit erleichtern

Suchmaschinenoptimierung ist zwar keine anerkannte Wissenschaft, dennoch hat diese Form des Marketings durchaus wissenschaftliche Grundzüge an sich. Das zeigt sich besonders in der täglichen Arbeit, die durch Präzision, Planungssicherheit und Kontrolle überhaupt erst ihr maximales Erfolgspotential entwickeln kann. Dabei helfen verschiedene Tools, die Unterschiede auffangen, Veränderungen dokumentieren und tiefgreifende Analysen bereitstellen, die von SEO-Experten für weitere Handlungsschritte genutzt werden.

Was macht ein SEO-Tool?

Pauschal lässt sich diese Frage nur schwierig beantworten, denn aufgrund der großen Anzahl von SEO-Tools erfüllen viele Tools natürlich auch eine etwas andere, spezifische Aufgabe. Immer dienen sie aber dazu, verschiedene Kennzahlen aus der Welt der Suchmaschinenoptimierung auszuwerten. Eine Vielzahl der Tools untergliedert sich in die Off- und/oder On-Page-Optimierung. Auf diese Weise lässt sich eine elementare Kennzahl aus diesem Bereich, beispielsweise die Anzahl der Backlinks oder die Anzahl der DoFollow-Backlinks, leicht nachvollziehen und dauerhaft verfolgen. On-Page kann ein SEO-Tool beispielsweise die Richtigkeit der Meta-Tags überprüfen, was sich vor allem in der Zeichenanzahl bewährt.

Ein SEO-Tool kann aus diesen Werten schließlich wahlweise selber Rückschlüsse ziehen oder die Rückschlüsse dem Fachmann vor dem Rechner überlassen. Eine wichtige Kennzahl ist dabei die „Sichtbarkeit“. Einige Programme nutzen eigens entwickelte Formeln, um die Sichtbarkeit einer Seite innerhalb von Google zu messen. Dabei werden unter anderem die Seiten im Index, deren Position und die Popularität der Keywörter mit in Betracht gezogen. Dem Fachmann hilft so eine Kennzahl bestenfalls minimal, da sie vollautomatisch erstellt wird und natürlich nicht verschiedene Strategien berücksichtigen kann. Zugleich ist die Auswahl der „relevanten“ Keywörter nicht immer wirklich passen, auch wenn diese Suchbegriffe meist eigens festgelegt werden können – wenn sich der zeitliche Aufwand lohnt.

Wie viel bringt eine Kennzahl in einem SEO-Tool wirklich?

SEOs lieben ihre Tools. Kaum ein SEO verzichtet komplett auf Tools, wobei das hauseigene Google-Analytics quasi immer genutzt wird, um Besucherzahlen, Verweildauer und Abbruchraten festzustellen. „Richtige“ SEO-Tools hingegen besitzen einen breitgefächerten Funktionsumfang, der weit über diese Werte hinausgeht. Wirklich Sinn machen sie nur dann, wenn man die Werte auch richtig deuten kann und sich vor allem nicht komplett auf sie verlässt. Denn optimiert wird noch immer für den User vor dem PC. Dessen Verhalten kann keine Software antizipieren, ebenso hat kein Tool den Algorithmus von Google entschlüsselt.

bar chart in motionDie Programme sind daher eine nützliche Hilfe, wenn sie mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl eingesetzt werden. Wirklich relevant werden sie vor allem dann, wenn SEO-Erfolge gegenüber Laien kommuniziert werden müssen. Der ermittelte Fortschritt vermittelt dann auch Laien ein schlüssiges Bild.